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DSLV-Pressemitteilung: Tristan Halfar gewinnt den Jubiläumspreis für den Logistik-Nachwuchs
Zum zwanzigsten Mal haben der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik und die Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ) die besten Nachwuchskräfte der Speditions- und Logistikbranche prämiert. Young Freight Forwarder Germany 2026 ist Tristan Halfar, der seine Ausbildung bei Kühne + Nagel in Bremen absolviert hat. Dem 22-jährigen Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung wurde die renommierte Auszeichnung heute im Rahmen der DSLV-Mitgliederversammlung in Hamburg verliehen.
Den zweiten Platz belegte Paul Schmid (20), ausgebildet bei der Dachser SE in Mintraching. Auf den dritten Platz kam Adem Yakub Cüceoglu (27), der seine Ausbildung bei LOXX Logistics in Gelsenkirchen abschloss und inzwischen für die Dachser SE in Köln tätig ist. Die Auszeichnungen nahmen die Preisträger von Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, entgegen.Ihr Können bewiesen die Finalisten an einem Fall aus der Projektlogistik: Die Rückführung einer übergroßen industriellen Lackieranlage von Springfield, Illinois, USA nach Marburg. Dafür mussten Zoll- und Gefahrgutvorschriften beachtet, Incoterms bestimmt, Dokumente erstellt, Container bestellt, Schiffspassagen gebucht und der Vor- und Nachlauf geplant werden. Gefordert war ein schlüssiges Door-to-Door-Konzept einschließlich einer Kosten- und Compliance-Analyse. Halfar setzte sich mit einem multimodalen Konzept durch, das Bahn und Binnenschiff bewusst in den Mittelpunkt rückte und damit auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten überzeugte.„Seit zwanzig Jahren erleben wir bei diesem Wettbewerb junge Menschen, die mit Kompetenz und Begeisterung zeigen, wie viel Potenzial im Speditionsberuf steckt“, sagt Jury-Vorsitzende Gabriele Schwarz. „Die Leistungen lagen in diesem Jahr außergewöhnlich dicht beieinander, am Ende haben Nuancen über die Platzierungen entschieden.“DSLV-Präsident Axel Plaß: „Die Logistik ist nur so gut wie die Menschen, die sie organisieren. Viele Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen zwanzig Jahre tragen heute Verantwortung in unserer Branche, teils in internationalen Führungspositionen. Der Award ist damit zu einem echten Karrieresprungbrett geworden. Den Grundstein dafür legen die Ausbildungsbetriebe, die Nachwuchskräfte mit großem Engagement fördern. Ihnen gilt mein besonderer Dank.“Neben dem Gewinn eines Weiterbildungsgutscheins über 2.000 Euro hat sich Tristan Halfar für die Teilnahme am globalen Young Logistics Professionals Award der Weltspeditionsorganisation FIATA qualifiziert, dessen Finale auf dem FIATA-Weltkongress 2027 in Äthiopien entschieden wird.Der Young Freight Forwarder Germany Award würdigt die herausragenden Leistungen junger Speditionskaufleute und zugleich das Engagement ihrer Ausbildungsbetriebe. Bewerben können sich alle Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung zur Kauffrau / zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung bis einschließlich 27 Jahre, die ihre Ausbildung bei einem Mitgliedsbetrieb des DSLV absolviert und ihre IHK-Abschlussprüfung mit einem Einser-Schnitt (mindestens 87 Punkte) bestanden haben. Die Besten unter ihnen qualifizieren sich für die Endrunde und präsentieren ihre Konzepte einer Fachjury aus Experten des DSLV und der DVZ.Pressefoto v.l.n.r.: Paul Schmid; Tristan Halfar; Yakub Cüceoglu.
Quelle: DSLV
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DSLV-Pressemitteilung: DSLV-Mitgliederversammlung 2026: Erholung unter Vorbehalt – Logistikbranche fordert konsequente Reformen für den Standort Deutschland
Die deutsche Speditions- und Logistikbranche zeigt nach dem schwierigen Jahr 2025 erste Anzeichen einer Stabilisierung der Auftragslage. Trotz zuletzt gestiegener Umsatzerwartungen kann von nachhaltigem Wachstum jedoch noch keine Rede sein. Die eigentlichen Belastungsfaktoren liegen weniger auf der Nachfrageseite als in den strukturellen Standortproblemen Deutschlands. Auf seiner Mitgliederversammlung am 2. Oktober 2026 fordert der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik von der Bundesregierung konsequente wirtschafts-, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Reformen und verlässlichere Standortbedingungen.
Nachdem das Geschäftsklima in der Spedition laut ifo-Konjunkturtest im April 2026 infolge des Iran-Kriegs und des Ölpreisschocks eingebrochen war, hat sich die Branche im Sommer merklich erholt. Sie folgt damit grundsätzlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, reagiert aber empfindlicher auf Kostensprünge, etwa bei den Kraftstoffpreisen. „Die Wachstumsimpulse kommen überwiegend aus internationalen Märkten und weniger aus der deutschen Volkswirtschaft“, sagt DSLV-Präsident Axel Plaß. Während nationale Transportmärkte weiterhin unter der schwachen Binnenkonjunktur leiden, stabilisieren internationale Verkehre, see- und luftfrachtnahe Dienstleistungen sowie die Kontrakt- und Lagerlogistik die Branche.Doch auch das vergleichsweise wachstumsstarke Seefrachtgeschäft steht aktuell unter Druck. Für Speditionen, Reedereien und Häfen wird es zunehmend schwieriger, zwischen politischen und wirtschaftlichen Machtblöcken Kurs zu halten. Darin waren sich die Branchenvertreter auf der gestrigen Seefrachtkonferenz des DSLV mit mehr als 200 Teilnehmern im Vorfeld der DSLV-Mitgliederversammlung einig. Handelspolitische Verwerfungen und gestörte Seeverkehrswege verändern die globalen Warenströme. Frachtraten schwanken stark, Häfen sind überlastet, und Transportrouten ändern sich kurzfristig. Dass Lieferketten dennoch weitgehend funktionieren, ist vor allem der Anpassungsfähigkeit der Unternehmen zu verdanken. Die Kosten für Alternativrouten, Energie, Sicherheit und für die Erfüllung regulatorischer Anforderungen steigen jedoch spürbar.Die negativen Folgen globaler Krisen für Unternehmensstrategien und das operative Geschäft wirken umso stärker, je ungünstiger die Standortbedingungen sind. Für die Logistik kommt es dabei wesentlich auf die Verkehrsinfrastruktur an. Mit Blick auf den Bundeshaushalt 2027 fordert der DSLV deshalb, das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität nicht als Ersatz für reguläre Haushaltsmittel zu nutzen. DSLV-Präsident Axel Plaß: „Jeder Euro aus dem Sondervermögen muss in zusätzliche Investitionen fließen. Die Wirtschaft braucht keine Haushaltskosmetik, sondern einen Modernisierungsschub für Deutschlands Infrastrukturen für Verkehr, Digitalisierung und Energie.“Trotz der Unsicherheit stellen sich die Speditionshäuser zukunftsfest auf und investieren erheblich – in Digitalisierung und Automatisierung, in emissionsarme Antriebe und Prozesse und in energieeffiziente Standorte. Dafür braucht es einen technologieoffenen Ordnungsrahmen und wettbewerbsfähige Energiepreise.„Politik kann nicht jede Krise verhindern, aber sie muss dafür sorgen, dass der Standort Krisen besser verkraftet“, mahnt der DSLV-Präsident. „Genau daran fehlt es“. Ob Ölpreisexplosion oder Niedrigwasser: Die Politik konzentriert sich zu sehr auf kurzfristige Entlastungen, anstatt die strukturellen Probleme entschlossen anzugehen. „Es gibt zahlreiche Reformversprechen. Was fehlt, ist die politische Konsequenz bei der Umsetzung“, kritisiert Plaß. „Solange hohe Energie- und Lohnnebenkosten, Bürokratie, Infrastrukturdefizite und Fachkräftemangel fortbestehen, droht der beginnenden Erholung schnell wieder die Kraft auszugehen.. Wir brauchen keine Reformdebatten mehr, wir brauchen jetzt Reformgesetze.“Quelle: DSLV
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Störung behoben - Mailkommunikation wieder möglich!
Die bekannten E-Mail-Adressen sind allesamt wieder erreichbar, das Outlook-Problem wurde behoben.
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Mailkommunikation mit Ihrem VVWL aktuell gestört
Zur Zeit ist Ihr Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW e. V. über die bekannten E-Mail Adressen aufgrund eines Ausfalls von Microsoft Outlook nicht erreichbar. Dieses Problem besteht leider schon seit Donnerstag, 24.09.2026. Bitte senden Sie wichtige E-Mails, die ab Donnerstag an uns versendet worden sind, noch einmal an die zuständige Abteilung / an den zuständigen Landesverband an nachstehende Gruppen E-Mail Adressen:
Landesverband TransportLogistik und Entsorgung:transport@vvwl.de
Landesverband Spedition + Logistik / Landesverband Möbelspedition und Logistik:spedition@vvwl.de
Unternehmensberatung / Mitgliederverwaltung / Finanzbuchhaltung:beratung@vvwl.de
Arbeitsrecht Geschäftsstelle Münster:recht@vvwl.de
Allgemeines:info@vvwl.de
Schon seit Donnerstag wird an der Beseitigung des Problems gearbeitet. Sobald unser Microsoft Outlook wieder funktioniert, werden Sie zeitnah informiert.
Die Geschäftsstelle Düsseldorf ist über die bekannten E-Mail-Adressen erreichbar.
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