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Vorstandswahlen mit Standing Ovations: Klaus Peter Röskes zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes TransportLogistik und Entsorgung ernannt, Horst Kottmeyer neuer Vorsitzender

Mettmann, 23.10.2017: Anlässlich der Delegiertenversammlung des Landesverbandes TransportLogistik und Entsorgung im VVWL NRW wurde Klaus Peter Röskes wegen seiner Lebensleistung für die Verkehrswirtschaft zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes TransportLogistik und Entsorgung im VVWL ernannt und mit der VVWL-Ehrennadel in Gold geehrt. Neuer Vorsitzender des Landesverbandes ist Horst Kottmeyer aus Bad Oeynhausen.

Die Delegierten wählten Ralf Bartsch (Mettmann), Ulrich Bönders (Krefeld), Josef Frankenfeld (Verl), Peter Graewe-Wöstemeier (Lippstadt), Martin Honselmann (Schwelm), Jochen Ewald Köppen (Duisburg), Horst Kottmeyer (Bad Oeynhausen), Peter Röskes (Heiligenhaus), Werner Ruploh (Beckum), Helmut Schmitz (Pulheim), Wolfgang Siepmann (Duisburg) sowie Stefan Windgätter (Dortmund) in den Vorstand. In einer kurzen Sitzungsunterbrechung wählte der Vorstand aus seiner Mitte Horst Kottmeyer zum 1. Vorsitzenden. Ulrich Bönders wurde zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden und Josef Frankenfeld zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Nicht mehr angetreten waren Klaus Peter Röskes (bislang Vorsitzender) sowie Hermann Grewer (bislang erster stv. Vorsitzender). In einer Laudatio bezeichnete Hermann Grewer das Ausscheiden von Klaus Peter Röskes aus dem Vorstand des Landesverbandes TransportLogistik und Entsorgung als eine große Zäsur in der Geschichte des Verbandes. Neben seinem Einsatz als Unternehmer hat Röskes immer ehrenamtliche Aufgaben wahrgenommen und sich seit 1993 in der Gewerbe- und Sozialpolitik engagiert. 1993 wurde er Vorstandsmitglied bei unserer nordrheinischen Vorgänger-Organisation, dem Verband Güterkraftverkehr und Logistik, 1995 Vorsitzender dieses Verbandes, 1997 Vizepräsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Dabei setzt er sich besonders für die Verkehrssicherheit ein: Als Vorsitzender des Technischen Ausschusses beim BGL, als Vorsitzender des Arbeitskreises Ladungssicherung, als Vorsitzender des Arbeitskreises Papier-Logistik und als Mitglied des Hauptausschusses des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. (DVR). Bei der BG Verkehr hat er die Fusionen mit der Berufsgenossenschaft der Binnenschifffahrt, mit der Berufsgenossenschaft See und auch mit der Unfallkasse Post und Telekom intensiv begleitet und damit eine schlagkräftige Organisation geschaffen. In der daraus entstandenen Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation ist er Anfang dieses Monats in seinem Amt als alternierender Vorsitzender des Vorstandes einstimmig bestätigt worden. Als nebenamtlicher Vorstand der Bundesorganisation der Straßenverkehrsgenossenschaften, der SVG-Zentrale eG und als Aufsichtsratsmitglied der SVG Nordrhein setzt er sich für die starke Förderung der Berufsausbildung zum Kraftfahrer ein. So geht zum Beispiel die Fördermöglichkeit im Rahmen der Mautharmonisierung auf seine Anregung zurück. „Aber das Wichtigste war, dass Du immer fest zu Deinem Wort gestanden hast und man darauf vertrauen konnte“, betonte Grewer und sprach Röskes für diesen Vollzeit-Einsatz im Ehrenamt tiefsten Respekt und herzlichsten Dank aus. An die Delegierten richtete er den Antrag des Vorstandes, Röskes wegen seiner Verdienste um die nordrhein-westfälische und bundesweite TransportLogistik und die Verkehrs- und Logistikwirtschaft zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes TransportLogistik und Entsorgung im VVWL NRW e.V. zu ernennen. Die Delegierten stimmten nicht nur dafür, sondern dankten sowohl Röskes als auch Grewer für deren Lebensleistung mit langanhaltenden stehenden Ovationen.

Koalitionsvertrag: Viel Lob, aber auch Kritik

In seinem gewerbepolitischen Vortrag konzentrierte sich Röskes auf die Landespolitik und die schwarz-gelbe Koalition. Den jetzigen Koalitionsvertrag begrüßte er ausdrücklich, denn es würden so viele Forderungen der Logistik darin im Sinne des VVWL aufgeführt. Beschleunigung des Infrastrukturausbaus, Schaffung von mehr Parkraum und die Ablehnung eines generellen Dieselfahrverbotes waren nur einige der Punkte, die er lobend hervor hob. Allerdings gebe es auch erste Punkte, wo der VVWL eine deutlich andere Meinung vertrete, wie beispielsweise bei Marktzugangsbeschränkungen für Lkw unter 3,5 Tonnen oder eine Förderung der Trassenpreise der Bahn, so dass nur noch die Straße ihre Wegekosten voll selbst trage. Eine besondere Herausforderung sah er im bereits deutlich spürbaren und sich in absehbarer Zeit noch verschärfenden Fahrermangel. Einer der zahlreichen Gründe sei sicherlich auch die häufig negative Sicht der Presse auf den Lkw, die eher von dem einen großen Unfall berichte als von den 600.000 Transporten, die sicher ankommen. Dabei lobte er die gute Pressearbeit des VVWL, denn dieser hatte allein in diesem Jahr über 70 Präsenzen in der regionalen Presse inklusive Bildzeitung, aber auch in Medien wie Spiegel, Focus, Zeit, und Financial Times; dazu kamen zahlreiche Beiträge im Fernsehen und Rundfunk, von WDR bis hin zu Sat1 und RTL. „Wir konnten uns so in der Öffentlichkeit positionieren und Themen wie den Parkplatzmangel, Ladungsdiebstahl und unsere marode Infrastruktur ansprechen und unseren politischen Forderungen Nachdruck verleihen. Ich danke dabei allen Kolleginnen und Kollegen, die unsere Pressearbeit begleitet und Interviews gegeben oder Kamerateams mit auf Fahrt genommen haben. Nur so können wir auch einmal positiv in die Köpfe der Bevölkerung und der Politik kommen“, machte Röskes deutlich. Am Ende seines Berichtes erklärte er, dass er nicht mehr für den Vorstand kandidieren werde, da beim Bundesverband BGL ein großer Modernisierungsprozess auf den Weg gebracht sei, den er intensiver begleiten wolle. Gleichzeitig gebe es auch bei unserer BG Verkehr und auch der SVG noch Aufgaben, die erledigt sein wollen. Er dankte ausdrücklich seinen Vorstandskollegen, den Delegierten und auch den Hauptamtlichen rund um Dr. Kösters für die fantastische Zeit und die hervorragende Zusammenarbeit. Dabei wünschte er dem neuen Vorstand viel Erfolg und schloss seinen Vortrag mit den Worten „Es liegt noch unendlich viel Arbeit vor uns!“

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