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Empfehlungen zur Tragezeitbegrenzungen von MNB

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat eine „Empfehlung zur Tragezeitbegrenzung für Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) im Sinne des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel“ veröffentlicht.

Ordnen Arbeitgeber den Einsatz von MNB an, sind sie verpflichtet, dies in ihrer Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen. Die DGUV empfiehlt bei mittelschwerer körperlicher Arbeit eine Tragedauer von zwei Stunden mit einer anschließenden Erholungszeit von 30 Minuten. Während der Erholungszeit geht es darum, die MNB abzulegen; eine Arbeitspause ist damit nicht gemeint. Bei leichter Arbeit ist auch eine Verlängerung der Tragedauer auf drei Stunden möglich. In der betrieblichen Praxis ist es außerdem oft möglich, situationsbedingt für kurze Zeit die MNB abzunehmen, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen gewährleistet werden kann.

Die Empfehlung liefert Arbeitgebern Orientierungswerte. Sie macht jedoch keine verbindlichen Vorgaben. Es lässt sich daraus keine Verpflichtung für Arbeitgeber herleiten, Vorsorgeuntersuchungen nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbmedVV) anzubieten.

Nach Angabe der DGUV liegen aktuell keine Informationen vor, die belegen, dass MNB aus textilem Gewebe die Atmung in einem gesundheitsgefährdenden Maße beeinträchtigen oder eine so genannte "CO2-Vergiftung" auslösen könnten.





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